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Die Höhle der Löwen – Das Brettspiel

Ab heute wird auf n-tv die 3. Staffel Die Höhle der Löwen wiederholt. Jeden Montag um 20:15 Uhr heißt es dann wieder gebannt den Kandidaten über die Schulter zu schauen, wenn sie versuchen durch Vorstellung Ihrer Geschäftsidee vor fünf Investoren an Investitionskapital zu gelangen. Ursprünglich hat VOX die Sendung ausgestrahlt.

Spielablauf:

Das Brettspiel orientiert sich stark an der Show. Allerdings ist es für drei bis sechs Spieler konzipiert. Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Millionen Euro Startkapital. Abwechselnd ist man sowohl Kandidat als auch Investor. Als Kandidat wählt man aus sechs Karten je eine Projekt-, Missions- und Ereigniskarte. Auf der Projektkarte steht die Geschäftsidee inklusive Vorschlag was man von den Investoren an Kapital zu welchen Geschäftsanteilen fordern soll z.B. 140.000 € für 10% der Geschäftsanteile. Natürlich muss man sich daran nicht halten. Wichtig ist nur, dass die Zahlen plausibel sind und man eben gut seine Geschäftsidee vor den Investoren verkaufen kann. Die Missionskarte gibt an, dass man z.B. von jedem Investor ein Angebot vorgelegt bekommen soll. Wenn dies der Fall ist, bekommt man z.B. 30.000 €. Bei der Ereigniskarte geht es darum den Spielverlauf zu beeinflussen z.B. Erfüllt der Kandidat seine Mission, erhält er die doppelte Belohnung. Erfüllt er sie nicht, muss er den Betrag an die Bank zahlen. Zu Beginn wird nur die Ereigniskarte offen gelegt. Nach dem Vorstellen der Geschäftsidee bekommt der Spieler entweder mindestens ein Angebot oder eben nicht. Investoren, die kein Interesse am Projekt haben, bekunden dies mit „Ich bin raus!“. Wenn mindestens ein Investor den Zuschlag erhält, muss der Investor würfeln. Je höher seine Summe ist, desto mehr Geld bekommt er von der Bank. Insgesamt gibt es sechs Würfel. Je höher die abgegeben Geschäftsanteile sind, desto mehr Würfel bekommt der Investor. Im Ergebnisheft kann man dann nachlesen, wieviel der Investor Geld von der Bank bekommt und der Kandidat zahlen muss. Z.B. hat der Kandidat für sein Projekt 300.000 € bekommen und gibt dafür 20% Geschäftsanteile ab. Der Investor hat die Summe 15 mit 3 Würfeln gewürfelt. Jetzt bekommt der Investor 160.000€ von der Bank und der Kandidat muss 60.000 € an die Bank zahlen. D.h. der Investor hat 140.000 € Verlust gemacht und der Kandidat 240.000 € Gewinn. Derjenige Spieler der am Ende am Meisten Geld beisammen hat, gewinnt das Spiel.

Fazit:

Das Spiel wird spannender je mehr Spieler mitspielen, weil dann mehr unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen. Das macht es abwechslungsreicher und das Ende offener. Zu dritt oder zu viert kann man es aber auch spielen. Je nach Spieleranzahl gibt es entsprechend Runden. Je mehr Runden man spielt desto öfter ist man Kandidat bzw. Investor. Nicht immer liegen einem die Projekte, die man zieht. Deswegen ist es manchmal besser man zieht z.B. 4 Projektkarten und nur 1 Missions- und Ereigniskarte, dann hat man eben 4 Projekte zur Auswahl. Allerdings ist dann das Risiko größer eine nicht akzeptable bzw. nicht günstige Missions- und Ereigniskarte zu ziehen größer, was auch sehr stark den Spielverlauf beeinflussen kann. Hier muss man ein wenig experimentieren und entsprechend oft spielen um dafür ein Gespür zu bekommen. Das macht aber andererseits das Spiel auch so interessant. Meine Freunde und Familie sind unterschiedlicher Meinung was das Spiel angeht. Diejenigen welche die TV-Show mögen, lieben auch das Spiel. Komischerweise hat das erste Spiel meine Frau gewonnen, welche die TV-Show nicht gesehen hat. Wer Gesellschaft und Zahlen mag, Spaß am Verhandeln, Verkaufen und Taktieren hat, ist bestens beraten mit dem Spiel. Alle anderen sollten die Finger von dem Spiel lassen. Ich für meinen Teil bin absolut begeistert von dem Spiel. Insofern gebe ich gerne eine Verkaufsempfehlung für dieses Spiel! Hoffentlich gibt es bald auch aktualisierte Projektkarten zum Nachkaufen. Dieses Spiel bezieht sich nämlich auf die erste Staffel.

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2 Antworten auf Die Höhle der Löwen – Das Brettspiel

  • stefan reichenbach sagt:

    Hallo Jan …
    vielleicht haben wir beim nächsten Treffen mal Zeit dieses Spiel auszuprobieren…
    Ich finde das klingt gut…
    Übrigens Dir auf diesem Weg nochmals alles alles Gute für 2017..

    sozusagen „A G`sunds Neus`“

    MfG

    Stefan

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