Monthly Archives: November 2018

2 Kampf dem Plastikmüll

5 Tipps wie man Plastikmüll vermeidet und reduziert

Ein Whats App Video zum Thema Plastikmüll, welches ich vor kurzem bekam, hat mir klar gemacht, wie schlimm mittlerweile die Auswüchse von Plastikmüll in unseren Weltmeeren sind und dass dadurch nicht nur unsere Umwelt allen voran Tiere sondern auch wir Menschen darunter leiden. Und das wir unbedingt handeln und etwas dagegen unternehmen müssen. Deswegen habe ich mal recherchiert, wie man am besten Plastikmüll vermeidet. Die Ergebnisse gebe ich hier wieder.

Kampf dem Plastikmüll

Kampf dem Plastikmüll

Wo und wie kann ich Plastikmüll vermeiden? Hier mein Praxistest.

  1. Beim Einkaufen
  2. Arbeit
  3. Im Bad
  4. Wäsche waschen
  5. Zuhause

Zu 1.: Beim Einkaufen

Verwende einfach eine Stofftasche statt einer Plastiktüte. Das schont die Umwelt und spart dir zudem Geld für die Plastiktüte. Pro Jahr und Kopf werden in Deutschland 76 Plastiktüten verbraucht, was über sechs Milliarden Tüten entspricht. Im Durchschnitt nutzen wir eine Plastiktüte nur 25 Minuten. Kaufe Getränke, Säfte, Milch und Joghurt in Pfandflaschen aus Glas. Ein Joghurtbecher benötigt in etwa 500 Jahre bis er zersetzt ist. Nutze für Obst und Gemüse Netze oder Beutel. Akzeptiert wird das z.B. am Wochenmarkt, in bestimmten Supermärkten (https://de.whales.org/sites/default/files/verpackungsfreie-supermaerkte-oktober-2018.pdf). Ein weitere Möglichkeit ist es sich liefern zu lassen wie z.B. die Ökokiste in München (https://www.isarland.de/).

Zu 2.: Arbeit

Ich habe die Möglichkeit im Büro einen Kaffeevollautomaten und Wasserkocher zu nutzen, deswegen komme ich gar nicht in Versuchung Kaffee zum Mitnehmen aus dem Plastikbecher zu kaufen. Zudem trinke ich Leitungswasser. Alternativ kannst du auch von zuhause Kaffee/Tee in einer Thermoskanne aus Edelstahl (nicht Plastik!) mitnehmen. Wer sich Essen zur Arbeit mitnehmen will, kann Salate und Suppen beispielsweise in Gläser tun. Ein Kollege nutzt eine Metalldose für sein Pausenbrot. Ich gebe zu, dass dies gewöhnungsbedürftig ist, aber früher war das schließlich auch normal.

Zu 3.: Im Bad

Derzeit nutze ich noch Rasierklingen aus einer Plastikverpackung für meine Nassrasur. Wenn diese aufgebraucht sind, steige ich auf Trockenrasierer um. Nicht optimal für die Rasur, aber besser verträglich für die Umwelt und ich kann damit leben, dass die Rasur nicht ganz so gründlich ist. Auch Duschgel nutze ich derzeit noch aus einer Plastikverpackung. Demnächst teste ich mich aber an Duschgel in fester Verpackung. Sobald ich mehr weiß, werde ich davon berichten. Übrigens, Seife gibt es natürlich auch in fester Form in Papier eingewickelt. Für Frauen noch ein Hinweis: Gesichtspeelings sollte man besser meiden, denn mit nur einer Dosis Gesichtspeeling landen angeblich 100.000 Mikroplastikteilchen im Abwasser. Die bessere Wahl seien hier natürliche Alternativen wie Zucker-Olivenöl-Peelings. Sobald es meine Frau ausprobiert hat, kann ich davon berichten.

Zu 4.: Wäsche waschen

Mir ist bewusst, dass bei jeden Waschgang Mikroplastik ins Abwasser gelangt. Hier kann man sich als Familie nur einschränken. Wir versuchen mehr Waschpulver aus dem Karton statt Flüssigwaschmittel aus dem Plastikbehälter zu nutzen und insgesamt weniger zu waschen, was aber bei einer 5jährigen Tochter nicht ganz einfach ist.

Zu 5.: Zuhause

Wenn die Plastik-Strohhalme aufgebraucht sind, kaufen wir keine Neuen mehr nach. Unsere Tochter wird davon nicht begeistert sein, aber da muss sie dann eben durch. Ich kaufe dann kompostierbare Trinkhalme aus Papier.
Weiter trinken wir Leitungswasser. Ich werde mir noch einen Soda Stream kaufen, damit ich das Ganze mit Kohlensäure anreichere. Ansonsten werden wir versuchen unsere Plastikbehälter für Essen gegen Glas- und Metallbehälter auszutauschen, wenn die Anderen eben kaputt gegangen sind.

Interessantes Video zum Thema:

Fazit:

Richtig schwierig ist es bei Verpackungen für Nudeln, Süßigkeiten oder auch Müsli oder gemahlenen Mandeln – da verstehe ich überhaupt nicht warum das nicht in Papier verpackt ist – Mehl und Zucker ist das schließlich auch.

Mir ist klar, dass es fast unmöglich ist auf Plastik komplett zu verzichten, selbst wenn man das will. Aber schon mit kleinen Schritten kann ich die Menge an Plastikmüll verringern und ein Signal als Konsument an die Industrie aussenden – nämlich, dass ich Plastikverpackungen in dem Ausmaß nicht für gut befinde und ich diese nur dann nachfrage, wenn es nicht anders geht. Vielleicht konnte ich euch davon überzeugen auch mitzumachen und Plastikmüll weitestgehend zu vermeiden.

Feedback:

Wie gefällt euch dieser Artikel? Was sind eure Erfahrungen mit Plastik?
Über weitere Tipps zur Plastikmüllvermeidung freue ich mich!

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Interessante Petitionen – hier lohnt es sich mitzumachen und digital zu unterschreiben:

  • https://de.whales.org/kampagnen/kleiner-delfin-in-grosser-not
  • https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-unsere-ozeane-sind-keine-m%C3%BCllkippe-frau-merkel-stoppen-sie-diesen-irrsinn?source_location=topic_page

Quellen:

  • https://de.whales.org/themen/plastikmuell-meer
  • https://www.presseportal.de/pm/58603/3938402
  • https://de.whales.org/hannes-jaenicke-unterstuetzt-wdc-kampagne-gegen-plastik
  • https://www.cleanenergy-project.de/gesellschaft/green-celebrities/schauspieler-hannes-jaenicke-im-kampf-gegen-plastik/
3 Notebook kaufen

In 5 Schritten erfolgreich ein Notebook kaufen

Im folgenden Artikel gehe ich darauf ein, wie ich beim Notebook-Kauf in 5 Schritten vorgegangen bin. Vielleicht hilft euch meine Methode. Bin schon gespannt, was ihr dazu sagt.

Notebook
Notebook
  1. Budget festlegen z.B. 500, 1000, 1500, 2000 € oder mehr
  2. Windows, Linux oder Mac
  3. Was möchte ich mit dem Notebook machen?
  4. Online- und Offlinerecherche
  5. Entscheidung treffen und kaufen

Schritt 1: Budget festlegen z.B. 500, 1000, 1500, 2000 € oder mehr

Zuerst sollte man festlegen, wieviel man für das neue Notebook ausgeben kann bzw. will. Nur wenn das klar ist, sollte man mit den nachfolgenden Schritten loslegen.

Schritt 2: Windows, Linux oder Mac

Wer sowieso schon weiß, welches Betriebssystem er nutzen möchte, kann diesen Schritt überspringen.
Windows ist weltweit das am meisten genutzte Betriebssystem. Linux ist frei zugänglich. Windows und Mac OS X sind proprietär, wobei Mac OS X immer mit ausgeliefert wird beim Kauf. In vielen Fällen ist Windows bereits beim Notebook vorinstalliert. Prinzipiell kann man mit allen 3 Betriebssystem alles machen z.B. Office, Videobearbeitung oder Spiele spielen. Windows eignet sich vor allem auch für Menschen, die ein Gaming-Notebook kaufen wollen, denn unter Windows gibt es die meisten Spiele. Letztendlich ist es aber Geschmackssache und auch eine Frage des Geldbeutels. Mac Rechner sind im Durchschnitt am teuersten. Allerdings wird bei Mac OS X bereits Software von Haus aus mitgeliefert, die wirklich sehr gut ist wie z.B. die Fotobearbeitung Fotos, die Videobearbeitung iMovie und das Office-Paket (Textverarbeitung: Pages, Tabellenkalkulation: Numbers, Präsentationen: Keynote). Das muss natürlich in den Anschaffungspreis mit eingerechnet werden. Gleiches gilt natürlich auch für Linux. Für Windows muss man vieles dazu kaufen wie z.B. Virenscanner, MS Office, Foto- und Videobearbeitungstools. Mittlerweile gibt es aber auch hier viele kostenlose oder kostengünstige Programme.

Schritt 3: Was möchte ich mit dem Notebook machen?

Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.

Mark Twain

An dem Sprichwort ist was dran. Übertragen auf den Notebook-Kauf muss man sich die Frage stellen, wofür das Notebook genutzt werden soll, um das Richtige zu kaufen.
Im Folgenden beschreibe ich 3 typische Einsatzszenarien.

Einsatzszenario 1: Im Internet surfen, E-Mails bearbeiten, Fotos/Videos ansehen, Office nutzen

Für diesen Einsatzzweck hat man am wenigsten Anforderungen an Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte. Für ca. 500 € bekommt man bereits ein tolles Windows oder Linux Notebook mit Intel 5-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD Festplatte. Von Intel 3 Prozessor oder niedriger rate ich ab. Für ein neues Mac Book Air muss man bereits 1349 € bei Apple.de ausgeben (Stand: 12.11.2018).

Einsatzszenario 2: wie 1 zusätzlich Foto- und insbesondere Videobearbeitung

Hier empfehle ich neben einem schnellen Prozessor mindestens Intel 5 besser Intel 7 oder 9 und mindestens Dual-Core besser Quad-Core oder höher, mindestens 8 GB besser 16 GB Arbeitsspeicher, mindestens 256 GB SSD Festplatte und eine gute Grafikkarte z.B. bei Mac Intel Iris Plus Graphics 640, bei Windows/Linux Intel UHD Graphics 620. Ab ca. 800 € bekommt man hier ein Windows/Linux Notebook. Bei Mac sollte man mindestens ein Mac Book Pro wählen. Das günstigste Mac Book Pro kostet 1499 € bei Apple.de (Stand: 12.11.2018). Allerdings bekommt man dafür nur einen Intel 5 Dual-Core Prozessor, was ich für unverschämt teuer halte. Um akzeptabel Videos unter Mac bearbeiten zu können, empfehle ich mindestens Intel 7 mit Dual Core Prozessor.

Einsatzszenario 3: wie 1 und 2 zusätzlich Spiele spielen

Wer aktuelle kommerzielle Spiele spielen möchte, hat die größten Anforderungen an Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte. Hier empfehle ich mindestens Intel 7 Prozessor mit 6-Core, mindestens 8 GB besser 16 GB Arbeitsspeicher, mindestens 256 GB SSD besser 512 GB SSD Festplatte und eine schnelle Grafikkarte wie z.B. Nvidia GeForce GTX 1050 mit 4 GB DDR5 Speicher. Je schneller und größer desto besser für den Spielefluss. Hier ist man schnell 1000 € und mehr los.

Schritt 4: Online- und Offlinerecherche

Notebooksbilliger.de
Notebooksbilliger.de

Ich empfehle euch ein Excel zu erstellen und dann gezielt anhand den ersten 3 Schritten Online und Offline zu recherchieren. Besucht ruhig einen Laden und nehmt ein paar Notebooks in die Hand und testet auch das Display. Bestellen könnt ihr natürlich auch online. Das ist meistens billiger.
Nachteil: Ihr könnt das Gerät nicht gleich mit nach Hause nehmen.

Das Excel sollte mindestens folgende Spalten enthalten:

Wenn ihr beispielsweise Tasche, Software, Monitor, Adapter oder eine Dockingstation kaufen wollt, könnt ihr weitere Spalten hinzufügen.

Zusätzliche Spalten könnten sein:

  • Software
  • Software Preis
  • Adapter
  • Adapter Preis
  • Dockingstation
  • Dockingstation Preis
  • Externe Festplatte
  • Externe Festplatte Preis
  • Monitor
  • Monitor Preis
  • Tasche
  • Taschen Preis
  • usw.

Was könnt ihr maximal an Leistung rausholen für z.B. 500 €. Welcher Anbieter bietet für diesen Preis den schnellsten Prozessor/Grafikarte und größte(n) Festplatte (idealerweise SSD) und Arbeitsspeicher an.

Folgende Anbieter kann ich für Hardware in folgender Reihenfolge empfehlen:

Online:

Offline

Sobald ihr ein Notebook-Modell gefunden habt, könnt ihr auch einen Preisvergleich machen z.B. unter https://www.check24.de/

Software

Schritt 5: Entscheidung treffen und kaufen

Wenn ihr ein Excel erstellt habt, könnt ihr das Ganze nach Preis oder Ausstattung filtern. Das wäre z.B. ein Entscheidungsmerkmal. In eure Entscheidung sollte der Gesamtpreis inklusive Zubehör wie z.B. externer Monitor, Tasche, Maus und auch Software mit einfließen. Klar, eine andere Möglichkeit ist es anhand gemachter Erfahrungen ähnlich wie beim Autokauf auf eine Marke zu setzen z.B. HP, weil das alte Notebook diesen Herstellers 9 Jahre gehalten hat usw.

Fazit

Viele Wege führen nach Rom. Mit den 5 Schritten habt ihr schon die halbe Miete. Ein weiteres Thema ist natürlich die Finanzierung. Um an Geld für ein neues Notebook zu kommen, kann man natürlich seine alte Hardware verkaufen. Ob das Sinn macht ist natürlich abhängig davon, wie alt das Gerät ist. Mac-Rechner kann man direkt bei Apple.de oder Gravis.de in Zahlung geben und sich das anrechnen lassen bzw. Gutschein erhalten. Zu überlegen ist auch, ob man auf Desktop umsteigt vor allem wenn man es nicht mobil nutzt, was wesentlich günstiger ist, d.h. bessere Hardware für weniger Geld. Ein weiteres Einsparpotential ist Full HD statt UHD (4K) bzw. Retina Display. Ob das menschliche Auge den Unterschied zwischen 4K/Retina und Full HD überhaupt wahrnimmt, wird im Internet heiß diskutiert. Alternativ ist auch denkbar auf AMD-Prozessoren statt Intel-Prozessoren zu setzen. AMD-Prozessoren sind günstiger und bieten ähnlich gute Performance.

Dein Feedback ist gefragt!

Ich hoffe, euch damit ein wenig geholfen zu haben. Natürlich freue ich mich wie immer auf euer Feedback. Lob und Kritik sind ausdrücklich erwünscht. Lasst mich auch wissen, wo und warum ihr euer Notebook gekauft habt und wie ihr dabei vorgegangen seid.

Bildquellen

  • Fotolia.de
  • Notebooksbilliger.de
Notebook

Weiterbildung in Eigenregie – meine Erfahrungen offline und online

Wer privat und beruflich sich weiterentwickeln möchte, hat heute hervorragende und vor allem kostengünstige Möglichkeiten dies zu realisieren sowohl offline als auch online. Im folgenden Artikel gehe ich auf die klassische Volkshochschule (VHS) als auch die Online-Lernplattform Udemy.com und Zeitakademie.de ein und stelle die Vor- und Nachteile gegenüber. Zum Schluss gibt es dann noch ein Fazit.

VHS

VHS

VHS

Die VHS lohnt sich besonders bei Sprachkursen, bei Gesundheitskursen und vereinzelt auch bei IT und Businesskursen an. Ich selbst habe beispielsweise einen Englischkurs am Abend (Montag um 18 Uhr bis 19:30 Uhr) an der VHS über mehrere Wochen absolviert und zudem zusammen mit meiner Frau einen VHS-Kurs zur progressiven Muskelentspannung nach Jacobson belegt. Mit beiden Kursen habe ich sehr gute Erfahrungen was Kursinhalt, zeitliche Vereinbarkeit mit Job und Familie (für den Muskelentspannungskurs hatten wir eine Babysitterin) und Kosten betreffen, gemacht.

Pro

  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Vergleich zu sonstigen „Offline-Seminar-Anbietern“.
  • Mit Gleichgesinnten zusammen lernen, entspannen und sich gegenseitig austauschen motiviert.
  • Man kann direkt nachfragen wenn was unklar ist –> direktes Feedback ist viel wert.

Contra

  • Ortsgebunden, d.h. man muss auch Zeit für Anfahrt und Heimfahrt einkalkulieren.
  • Zeitgebunden, d.h. die Kurse finden immer zu festen Terminen statt.
  • Man muss auch mit anderen Menschen gut klarkommen und diese sehen und merken sofort, was man kann oder eben nicht.

Udemy

Udemy

Udemy

Die Onlinelernplattform bietet Videokurse zu vielen unterschiedlichen Themen insbesondere IT, Business und Persönlichkeitsentwicklung an. Die Mindestdauer der Kurse sind 30 Minuten. Mittlerweile habe ich zahlreiche Kurse erfolgreich absolviert.
Folgende 5 Kurse haben mir dabei sehr gut gefallen:

  • Schnell und einfach zum Profi-Video
  • Schneller lernen: Die besten Lerntechniken
  • Erfolgreich bewerben – das Onlinebewerbungstraining
  • Email Marketing mit MailChimp erfolgreich meistern
  • SQL – Bootcamp: Lerne MySQL in 2 Wochen

Natürlich habe ich auch Kurse belegt, die mir nicht gefallen haben und die auch nicht das Geld wert waren.

Pro

  • Viele Preisaktionen seitens Udemy, bei denen man Kurse bereits für 11,99 € bekommt.
  • Oftmals sind den Kursen Materialien wie Folien, MP3s etc. beigefügt, was sehr hilfreich ist um das Gelernte nachzubearbeiten.
  • Orts- und zeitunabhängig, d.h. man kann die Kurse von jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit nutzen, soweit eben Internet verfügbar ist.

Contra

  • Qualität der Lernvideos schwankt stark trotz Bewertungssystem. Durch Coupons haben die Ersteller des Videokurses schnell die Möglichkeit Kursteilnehmer und damit Bewertungen zu bekommen, obwohl diese den Kurs vielleicht gar nicht durchgearbeitet haben.
  • Man ist Einzelkämpfer und es eignet sich nur für Autodidakten, d.h. man sollte sich eine Mitschrift wie an der Uni erstellen und auch die Übungen machen.
  • Durch die Fülle an Kursen vor allem in englischer Sprache erschwert es die Suche. Wer beispielsweise nach NLP (Neuro-Linguistische-Programmierung) sucht wird erschlagen. Da ist auch viel Mist dabei.
  • Link: https://www.udemy.com/

    Zeitakademie

    Zeitakademie

    Zeitakademie

    Hier findet man Online und DVD Seminare zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Mathematik, Ethik, Soziologie, Islam, Literatur, Psychologie, Ernährung und Geschichte.

    Bisher habe ich folgende Seminare belegt:

    • Ernährung
    • Fotografie
    • Geschichte
    • Islam

    Die Seminare haben eher den Charakter einer Vorlesung. Während Ernährung und Fotografie auch bildlich gut aufbereitet waren ist das bei Geschichte und Islam nur in sehr begrenzten Umfang gewesen, was ich schade finde, wenn man an die heutigen technischen Möglichkeiten denkt. Die Kurse waren aber alle auf sehr hohem inhaltlichem Niveau, was ich sehr gut fand.

    Pro

    • Qualitativ hohes Kurs-Niveau (Universitätsniveau) durch Hochschulprofessoren.
    • Sehr umfangreiches Lehrmaterial – meistens mit Lehrgangsbuch.
    • Auch als DVD gegen Aufpreis erhältlich.

    Contra

    • Manchmal zu sehr Vorlesungscharakter – sehr stark abhängig vom Kurs.
    • Manche Dozenten nutzen zu wenig Medieninhalte wie Fotos und Videos.
    • Nicht ganz billig pro Seminar z.B. 129 €. Wer nur auf die Onlinevariante zurückgreift, fährt billiger. Das Abonnement-Modell ist eine Alternative, wenn man viel Zeit hat.

    Link: https://www.zeitakademie.de/

    Fazit

    Fazit

    Fazit


    Neben (Hör-)Büchern, CDs und DVDs/Blu Rays, Zeitschriften und Zeitungen sind sowohl VHS, Zeitakademie als auch Udemy gute Möglichkeiten sich privat und beruflich weiterzuentwickeln. Natürlich hat man nie die Garantie, dass der belegte Kurs sein Geld wert ist sowohl offline als auch online. Wie auch sonst im Leben muss man hin und wieder Lehrgeld bezahlen. Bei Udemy und Zeitakademie sollte man sich auf alle Fälle die kostenlosen Einführungs- und Beispielvideos ansehen, um herauszufinden, ob einem der Vortragende sympathisch ist und ob auch der Kursinhalt passt. Die ständigen Preisaktionen seitens Udemy verleiten einen stark auch Kurse zu kaufen, die man nicht benötigt. Bei Zeitakademie gibt es nicht ganz so häufig Preisaktionen. Sobald man Erfahrungen gesammelt und eine Strategie entwickelt hat, wie man gezielt nach Kursen sucht, die für einen relevant sind, macht es richtig Spaß. Bei Sprach- und Gesundheitskursen hat meiner Meinung nach die VHS klar Vorteile. Insbesondere der persönliche Kontakt zum Vortragenden als auch den Kursteilnehmern zwecks Austausch ist unschlagbar. Außerdem kann man so auch interessante Menschen kennenlernen. Für Papas und Mamas dagegen sind die Online- bzw. DVD Kurse ein starkes Argument, weil man die dann ansehen kann, wenn die Kinder zu Bett gegangen sind.

    Dein Feedback ist gefragt!

    Ich bin natürlich gespannt was, wo und wie ihr Erfahrungen mit Online- und Offlinekursen gesammelt habt. Deswegen freue ich mich auf euer Feedback!

    Bildquellen:

    • VHS München
    • Fotolia.com
    • Udemy.com
    • Zeitakademie.de