Positiv denken und handeln mit Affirmationen

Im folgenden Artikel gehe ich auf Autosuggestion und Affirmationen ein und zeige wie man diese für das Erreichen von Zielen gekonnt einsetzen kann.

Wissenschaftliche Methode aus dem 19. Jahrhundert

Diese Methode ist wissenschaftlich bewährt und wurde bereits im 19. Jahrhundert von dem französischen Apotheker Emile Coue´ angewandt. Er wandte erstmals die folgende populäre und bekannte Autosuggestionsformel an:

Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.

Die Macht ihres Unterbewusstseins, Dr. Joseph Murphy

Um ein besseres Verständis für die Begrifflichkeiten zu bekommen, müssen folgende Definitionen vorneweg geklärt werden:

1. Suggestion
2. Autosuggestion
3. Affirmation

Unter

Suggestion

versteht man die Beeinflussung der Gefühls- und Geisteshaltung des Menschen.

Von

Autosuggestion

spricht man, wenn Sender und Empfänger der Suggestion ein und dieselbe Person sind. Es wird zudem zwischen positiver und negativer Autosuggestion unterschieden. Positive Autosuggestion meint stärkend und aufbauend. Negative Autosuggestion meint schwächend und abbauend.

Affirmation

kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Bejahung, Zustimmung, Bekräftigung und Beteuerung. D.h. eine Affirmation ist eine besondere Form der positiven Autosuggestion und bestätigt, unterstreicht, bejaht und bekräftigt eine bestimmte Tatsache oder Glaubensmuster.

Folgende

Regeln

sollten bei der Formulierung von

Affirmationen

berücksichtigt werden:
1. ausschließlich positiv formulieren
2. in der Gegenwartsform formulieren
3. sie sollte das gewünschte Verhalten oder die angestrebte Eigenschaft klar und eindeutig bezeichnen
4. kurze und einfache Sätze verwenden

Dr. Wolfgang Beier nennt

fünf Arten, wie Affirmationen am Wirkungsvollsten sind

.
Diese sind: schreiben, hören, erzählen, singen und zeichnen
Im Folgenden gehe ich aufs Schreiben näher ein. Besonders wirksam ist es, wenn die Affirmation in der ersten (ich), zweiten (du) und dritten Person (er, sie) dreimal erfolgt und jeweils der eigene Vorname eingefügt wird.
Und hier nun zwei Beispiele:

Hier meine selbst erstellten Beispiele:

tuebingen8
Jan unterwegs

Beispiel 1:

Ich, Jan, übernehme die Verantwortung für mein Tun.
Ich, Jan, übernehme die Verantwortung für mein Tun.
Ich, Jan, übernehme die Verantwortung für mein Tun.

Du, Jan, übernimmst die Verantwortung für dein Tun.
Du, Jan, übernimmst die Verantwortung für dein Tun.
Du, Jan, übernimmst die Verantwortung für dein Tun.

Er, Jan, übernimmt die Verantwortung für sein Tun.
Er, Jan, übernimmt die Verantwortung für sein Tun.
Er, Jan, übernimmt die Verantwortung für sein Tun.

Beispiel 2:

Ich, Jan, bin vollkommen gesund.
Ich, Jan, bin vollkommen gesund.
Ich, Jan, bin vollkommen gesund.

Du, Jan, bist vollkommen gesund.
Du, Jan, bist vollkommen gesund.
Du, Jan, bist vollkommen gesund.

Er, Jan, ist vollkommen gesund.
Er, Jan, ist vollkommen gesund.
Er, Jan, ist vollkommen gesund.

(In Anlehnung an: Beier, Wolfgang, „Die Kraft der Gedanken – In 90 Tagen zu mehr Lebensfreude durch Positives Denken“, Falken-Verlag, Niedernhausen, 1995, S.30-43.)

Tipp für die Praxis.

Positiv denken ist eine Sache, handeln danach ist die andere Sache. D.h. überlegen Sie sich auch konkret, wie Sie das Ziel erreichen wollen.

Was müssen Sie beispielsweise tun, um vollkommen gesund zu sein?

Das könnte z.B. bedeuten: Bewusster ernähren z.B. weniger Süßigkeiten essen, regelmäßig Sport treiben und sich bewegen und weniger Alkohol trinken. Und nun müssen Sie versuchen das Ganze in die Praxis umzusetzen.

Ich verwende beispielsweise ToDo-Listen, um meine wöchentlichen Ziele schriftlich festzuhalten und diese zu erreichen.

D.h. ich schreibe mir jede Tätigkeit, welche ich erledigen möchte auf und hake jede erfolgreich durchgeführte Tätigkeit ab. So erreiche ich das Ziel z.B. vollkommen gesund zu sein schneller.

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Über den Autor

Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns Menschen, sondern nach meiner Frau. (Curd Jürgens)

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stefan reichenbach Antwort

Hi Jan,
habe mir ja von Dir mal das Buch ausgeliehen und dachte mir ja zuerst :
” Was meint mein Bruder mit possitiv denken? ”
Als ich es dann gelesen hatte , konnte ich irgendwie verstehen was Du gemeint hast.Ein Ziel ist z.B.:

“Schenkst Du anderen ein lächeln,so bekomst Du auch ein lächeln zurück”

Viele Grüsse
Dein kleiner Bruder
Stefan

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